Allgemein onTour

Berlin ist immer eine Reise wert

30. April 2017

Berlin ist immer eine Reise wert.

Ja, das stimmt. Berlin ist immer eine Reise wert. Vor ca 20 Jahren waren mein Mann und ich zuletzt gemeinsam in Berlin. Das war ein Kurztrip, abends mit dem Busunternehmen hin, morgens gab es dann eine Rundreise und danach hatten wir fast 12 Stunden zur freien Verfügung bis es dann um 24 Uhr wieder zurückging. 

In Berlin mit dem Zug angekommen und mit der S-Bahn dann weiter in unser Hotel, meinte mein Mann. Hat sich hier viel verändert! Ja, das stimmt. Mir persönlich ist das nicht so aufgefallen. Ich war zwischendurch immer mal wieder in Berlin. Nur für einen Tag auf der ITB Messe, da hatte ich zwar wirklich keine Zeit Berlin zu besichtigen, aber meinen Augen war Berlin vertraut. Auch mit einer Bekannten war ich vor 4 und vor 2 Jahren jeweils für einen Tag in Berlin. Einmal im Sommer und einmal im Winter zu den Weihnachtsmärkten. Aber jetzt hatten wir richtig Zeit Berlin zu besichtigen. Nachdem wir dann unseren Koffer im Zimmer abgestellt hatten und eine Berlin Card gekauft hatten, ging es mit dem Bus zum Reichstag/Bundestag. Ich hatte uns dort für eine Führung angemeldet. Das finde ich sehr praktisch. Wir hatten eine Uhrzeit zugewiesen bekommen und brauchten daher auch nicht warten. Wir zeigten unser Schreiben vor, gingen dann zu dem Herren, der das Schreiben und unsere Ausweise kontrollierte und dann weiter durch die Kontrolle.  Ruckzuck ging es dann weiter hinein in den Reichstag/Bundestag. Ich muss sagen, es ist wirklich alles gut durchorganisiert. Wir fuhren dann mit dem Fahrstuhl bis zur Kuppel und konnten dann in Ruhe bis nach oben gehen und alles auf uns wirken lassen. Mit dem Wetter hatten wir an diesem Tag nicht so ein Glück. Es nieselte immer zwischendurch. Aber dennoch hatten wir einen tollen Ausblick von der Kuppel. Auch die Zeitgeschichte, die am Eingang der Kuppel beschrieben wurde, war interessant. Für mich zumindest, da ich in der Schule wirklich an diesem Thema kein Interesse hatte.  Ich gebe es auch zu, dass ich mir nicht sicher bin, ob wir das Thema hatten. Aber bestimmt… Es hat mich nur nicht interessiert und daher habe ich es verdrängt. Daher war es jetzt interessanter für mich. Auch im Allgemeinen das Thema DDR beschäftigte mich als Kind und jugendliche nicht. Wir hatten eine Tante in der DDR, die uns auch mal besuchte, bzw. meine Oma. Denn es war Ihre Schwägerin. Das habe ich aber erst Jahre später bewusst wahrgenommen. Ich fand es als Kind nur komisch, das man nicht so reisen konnte, wie man gern wollte und auch nicht so einkaufen kann. Aber das darf man mir nicht verübeln. Mit meiner Familiengeschichte habe ich es sowieso nicht so. Das Interesse kam bei mir erst so wirklich als ich so um die 30 war. Da meine Mutter aber verstarb als ich 21 Jahre war, konnte ich Sie nicht mehr Fragen und daher weiß ich manches nur noch so wage aus meinem Gedächnis.

Den Freitag haben wir dann nur noch den Alexanderplatz und den Potsdamerplatz angesehen. Wir waren schon k.o.  In der Nähe vom Potsdamer Platz fanden wir ein kleines Lokal wo wir dann Essen gingen. Das entdeckten wir durch Zufall. Mein Mann meinte, dass er Hunger hat, ich fragte ihn, auf was denn? Er so : Pizza ?….. Ok.. Pizza. Darauf hatte ich jetzt nicht so wirklich Hunger und da kam mir dann der Zufall zur Hilfe. Wir gingen an diesem kleinen Restaurant vorbei und da stand draußen. Berliner Riesenbullete mit Bratkartoffeln und Salat. Ich stupste meinen Mann an und meinte, was meinst Du, wäre das nicht besser. hmmm….. kam dann nur. Ich dann, eine Bulette ist eine FrikadelleJ. Ok…. das Thema war durch und wir gingen hinein und ich muss sagen, das war die beste Entscheidung.  Es wurde alles frisch zubereitet und die Wartezeit lohnte sich wirklich. Fragt mich bitte jetzt nicht wo das war. Da kann ich nur sagen, auf dem Weg zum Sony Center war das.

Am Samstag ging es dann mit einem guten Frühstück im H2 Hotel und einem nicht zu vollem Programm weiter. Denn Berlin kann man nicht an einem Tag – nicht in einer Woche erkundigen. Das wollten wir auch nicht. Wir wollten Berlin genießen und das Wetter meinte es gut mit uns. Es war nicht zu warm, es war trocken mit Sonne!!

Die Bushaltestelle war vom Hotel nicht weit entfernt und wir fuhren mit der Linie 100 zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz.

Mein Mann wollte als erstes in die Gedächtniskirche, mein Wunsch war das Bikini.
Die Gedächtniskirche beeindruckt mich immer wieder und immer wenn ich in Berlin bin, ist irgendetwas abgehangen. Damals war es das Brandenburger Tor,  dieses Mal der an der Seite stehende Teil der Kirche. Ich glaube ich habe das für Berlin gepachtet. Auch die Kirche nebenan, hmm, wie hieß sie gleich noch mal? Mir fällt es gleich wieder ein.  Mein Mann wollte nicht mit hinein, er meinte, ach das ist doch nur so ein modernes Ding. Egal meinte ich, komm trotzdem mit. Da ich ja wusste, dass die Fenster von Ihnen so blau sind und ich finde das immer wieder schön.

Mein Mann staunte. Das hatte er nicht erwartet und meinte dann draußen. Das hätte ich nicht erwartet, das sieht genial aus. Ein flaues Gefühl im Magen bekamen wir dann, den Platz dann zu sehen, der voller Kerzen und Blumen war, wo der LKW am 19.12.2016 hineinfuhr, das war schon bedrückend. Von dort aus gingen wir in das Bikini Kaufhaus. Ich wollte doch unbedingt zur odernichtoderdoch Box. Anstelle gleich zu fragen, sind wir erst einmal bis nach ganz oben gefahren um dann zu fragen wo denn der Stand oder Box von odernichtoderdoch ist. Ja ja, so sind wir. J Dafür haben wir dann auch alles gesehen und es war mal etwas anderes. Bei odernichtoderdoch habe ich dann zugeschlagen. Alles mal so live zu sehen, das war schon schön.

Von da aus gingen wir Richtung KaDeWe. Ich wollte einfach dort mal dort hinein. Obwohl ich es mit vollen Kaufhäusern nicht so habe. Aber einmal hineinschnuppern …… Kaum im KaDeWe umgaben mich verschiedene Gerüche, da die Parfumabteilung gleich am Eingang ist und mit Düften habe ich so meine Probleme. Ich bekomme dann Migräne. Ich merkte gleich schon, wie es im Kopf anfing zu puckern, dennoch hielt ich durch und durchforstete die Abteilung. Eine nette Verkäuferin erklärte mir ein Produkt, wozu ich eine Frage hatte. Ich sah mich noch ein wenig um und dann schnell wieder raus. Gern wäre ich noch die anderen Stockwerke hochgefahren, aber das hatte sich erübrigt. Mein Mann meinte, wir gehen später noch einmal hin. Aber das hatten wir dann Zeitlich nicht mehr geschafft.

Wir unterhielten uns lange mit einem Polizisten der seinen Dienst vor der Französischen Botschaft hatte, tranken einen Kaffee im Starbucks draußen, da die Sonne so schön schien und schauten uns das Adlon von Ihnen an. Gern hätten wir dort einen Kaffee getrunken. Aber leider waren alle Plätze besetzt. Na, dann versuchen wir es beim nächsten Mal.

Wir gingen Richtung Staatsoper, gingen in die Michaeliskirche. Da ich mir so gern Kirchen von innen ansehe, dann in das Deutsche Museum. Aber nur kurz, da wir so wirklich keine Museumsgänger sind. In den Dom wollten wir noch. Aber … verpasst…Der war zu.. Mit einem Blick auf die Uhr stellen wir dann auch auch fest. Es war ja schon 18:30 Uhr. Zwischen den ganzen Besichtigungen waren wir auch noch in der Losteria essen.     Wir waren den ganzen Tag nur unterwegs und sahen und viele Dinge an,(Hakesche Höfe, Kurfürstendamm, Alexanderplatz, Breitscheidplatz)  verliefen uns und sahen wieder etwas anderes. Die Struktur, die wir uns vorgenommen hatten, hielt genau bis zu Gedächtniskirche. J Aber das macht nichts. Dafür hätten wir viele andere Dinge, die im Reiseführer nicht so angepriesen sind, nicht gesehen.  Interessant fand ich immer wieder, woher die Mauer ging. Auch dass noch ein paar Stücke als Erinnerungen stehen bleiben, meiner Meinung nach gehört das dazu. Es ist eben die Geschichte von Deutschland.

eure Elke

Berlin  [bɛɐ̯ˈliːn] ist die Bundeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland[13] und zugleich eines ihrer Länder. Die Stadt Berlin ist mit gut 3,5 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 892 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands. Sie bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg (6 Millionen Einw.) und der Agglomeration Berlin (4,4 Millionen Einw.). Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken. Neben den Flüssen Spree und Havel befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder.

Urkundlich erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt, war Berlin im Verlauf der Geschichte und in verschiedenen Staatsformen Residenz- und Hauptstadt Brandenburgs, Preußens und des Deutschen Reichs. Ab 1949 war der Ostteil der Stadt faktisch Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Mit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde Berlin wieder gesamtdeutsche Hauptstadt und in der Folge Sitz der Bundesregierung, des Bundespräsidenten, des Bundestages, des Bundesrates sowie zahlreicher Bundesministerien und Botschaften.

Zu den bedeutenden Wirtschaftszweigen in Berlin gehören unter anderem der Tourismus, die Kreativ- und Kulturwirtschaft, die Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnologien, die Bau- und Immobilienwirtschaft, der Handel, die Optoelektronik, die Energietechnik sowie die Messe- und Kongresswirtschaft. Die Stadt ist ein europäischer Knotenpunkt des Schienen- und Luftverkehrs. Berlin zählt zu den aufstrebenden, internationalen Zentren für innovative Unternehmensgründer und verzeichnet jährlich hohe Zuwachsraten bei der Zahl der Erwerbstätigen.[14]

Berlin gilt als Weltstadt der Kultur, Politik, Medien und Wissenschaften.[15][16][17][18] Die Universitäten, Forschungseinrichtungen, Sportereignisse[19] und Museen Berlins genießen internationalen Ruf. Die Metropole trägt den UNESCO-Titel Stadt des Designs und ist eines der meistbesuchten Zentren des Kontinents.[20] Berlins Architektur, Festivals, Nachtleben und vielfältige Lebensbedingungen sind weltweit bekannt (Quelle: Wikipedia)

Print Friendly
(Visited 23 times, 1 visits today)

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

*